Thementreff: Epilepsiemedikamente für Laien erklärt
- epinet2009
- vor 16 Stunden
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BRIXEN | 27/03/2026 | In diesem Artikel findest du zwei Vorträge der Referentinnen Dr. Moritz Elisabeth (Neurologin) und Mag. pharm. Marion Silbernagl (Apothekerin), die im Rahmen des Thementreffs in Brixen anschaulich über Epilepsiemedikamente, ihre Anwendung und mögliche Wechselwirkungen informieren. Ziel ist es, wichtige Zusammenhänge verständlich zu machen und mehr Sicherheit im Umgang mit der Therapie im Alltag zu geben.

Referat von Frau Dr. Moritz Elisabeth
Es stehen heute über 30 orale anfallssupprimierende Medikamente (ASM) zur Verfügung, die auf unterschiedliche Weise in die neuronale Signalübertragung eingreifen.
Die Einteilung von Antiepileptika erfolgt in der Regel nach dem Zeitraum ihrer Einführung, wobei „neuere“ Medikamente oft ein besseres Nebenwirkungsprofil aufweisen als „alte“ Substanzen.
1. Alte Antiepileptika (1. Generation)
Diese Wirkstoffe werden seit vielen Jahrzehnten eingesetzt, sind sehr wirksam, haben aber häufiger Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
Carbamazepin (z.B. Tegretol®)
Valproinsäure (z.B. Depakin®)
Phenobarbital (z.B. Gardenale®)
Phenytoin (z. B. Dintoiana®)
Primidon (z.B. Mysoline®)
Ethosuximid (z.B. Zarontin®)
2. Neuere Antiepileptika (2. Generation)
Diese Medikamente kamen ab den 1990er Jahren auf den Markt und zeichnen sich in der Regel durch eine bessere Verträglichkeit und weniger Wechselwirkungen aus.
Lamotrigin (z.B. Lamictal®)
Levetiracetam (z.B. Keppra®)
Oxcarbazepin (z.B. Trileptal®)
Gabapentin (z.B. Neurontin®)
Topiramat (z.B. Topamax®)
Zonisamid (z.B. Zonegran®)
Pregabalin (z.B. Lyrica®)
Vigabatrin (z.B. Sabril®)
Tiagabin (z.B. Gabitril®)
3. Neue Antiepileptika (3. Generation)
Diese Wirkstoffe sind noch jünger
Brivaracetam (z.B. Briviact®)
Lacosamid (z.B. Vimpat®)
Cenobamat (z.B. Ontozry®)
Eslicarbazepin (z.B. Zebinix®)
Perampanel (z.B. Fycompa®)
Rufinamid (z.B. Inovelon®)
Stiripentol (z.B. Diacomit®)
4. Spezialmedikamente / Besonderer Einsatz
Diese Medikamente werden spezifisch für bestimmte Syndrome, seltene Formen oder als Akutmedikamente verwendet und werden in Epilepsieambulanzen oder in Fachkliniken verschrieben.
Bei der medikamentösen Epilepsiebehandlung haben wir 3 Linien mit verschiedenen Anwendungsgebieten:
1. Dauertherapie: Langfristige Behandlung zur Prävention von Anfällen, meist als Monotherapie oder Polytherapie. Die verschriebenen Medikamente werden täglich eingenommen. Eine regelmäßige und verlässliche Einnahme der Medikamente (Therapietreue) ist entscheidend für deren Wirksamkeit und den Therapieerfolg.
Ziel ist: Anfallsfreiheit
2. Notfallmedikation (Laien / erste Hilfe)
meistens werden Benzodiazepine eingesetzt.
Diazepam (Valium®)
Midazolam (Buccolam®, Midazolam® (generico))
Clonazepam (Rivotril®)
Lorazepam (Tavor®)
Ziel ist es, den Anfall schnell zu stoppen, um eine Verlängerung des Anfalls und Komplikationen (z. B. Status epilepticus) zu vermeiden.
Verabreicht wird das Medikament: bukkal (in die Wange), intranasal (in die Nase) z.B. das Midazolam oder rektal das Diazepam.
Diazepam (Valium®) – per oraler Einnahme oder rektal bei Kindern; intravenös durch medizinisches Fachpersonal
Midazolam (Buccolam®, Midazolam® (generico)) – intranasal oder buccal bei Kindern, intramuskulär oder intravenös durch medizinisches Fachpersonal
Clonazepam (Rivotril®) – in seltenen Notfallsituationen; meist oral
Lorazepam (Tavor®) –oral oder intravenös in medizinischer Umgebung; als Notfallmedikation
Hinweis: Die Verabreichungsform hängt von Alter, Situation und Verfügbarkeit ab. Immer gemäß aktueller Leitlinie und medizinischer Anweisung handeln.
3. Notfalltherapie (im Krankenhaus)
Stufe 1: Benzodiazepine werden intravenös gespritzt. Die intravenöse Verabreichung hat die schnellste und am besten kontrollierbare Wirkung.
Stufe 2: Wenn die Benzodiazepine in Stufe 1 den Anfall nicht stoppen, folgt Stufe 2 mit stärker wirkenden Antiepileptika, in der Regel intravenös, um rascher zu wirken.
Levetiracetam (Keppra®)
Valproinsäure (Depakin®)
Lacosamid (Vimpat®)
Fosphenytoin
Wenn kein intravenöser Zugang möglich ist, kann Midazolam und Fosphenytoin auch intramuskulär verabreicht werden.
Stufe 3: Wenn die vorherigen Maßnahmen nicht wirken, erfolgt in Stufe 3 die Behandlung auf der Intensivstation mit dem Einsatz von Anästhetika unter Notwendigkeit der Intubation Eine engmaschige Überwachung erfolgt. Wenn möglich sollte ein kontinuierliches EEG-Monitoring durchgeführt werden.
Anfallsformen:
Je nach Anfallsform wird die passende Therapie individuell ausgewählt, da sich fokale und generalisierte Anfälle sowie Epilepsiesyndrome in Ursache, Verlauf und Behandlung deutlich unterscheiden.
Fokale Anfälle: Lokale (fokale) Anfälle betreffen nur einen bestimmten Hirnbereich und verursachen je nach Lokalisation motorische, sensorische, psycho-emotionale oder sprachliche Symptome, Bewusstsein kann erhalten bleiben oder kurz beeinträchtigt sein, und sie können auf andere Bereiche übergehen (sekundäre Generalisierung).
Generalisierte Anfälle: Die Anfälle breiten sich symmetrisch über beide Hirnhälften (Hemisphären) aus und betreffen meist den ganzen Körper.
Epilepsiesyndrome: Zu den bekanntesten gehören das Lennox-Gastaut-Syndrom und das Dravet-Syndrom. Es handelt sich um schwere kindliche Formen, die häufig mit kognitiven Einschränkungen einhergehen.
Therapeutische Breite
Aufgrund der unterschiedlichen Anfallsformen und der individuellen Krankheitsbilder ist es wichtig, die passende Therapie sorgfältig auszuwählen, wobei die therapeutische Breite des jeweiligen Medikaments eine wesentliche Rolle spielt.
Die therapeutische Breite des Medikaments beschreibt den Bereich zwischen der minimal wirksamen Dosis (die gerade noch eine Wirkung zeigt) und der Dosis, bei der es zu toxischen (schädlichen) Wirkungen kommt.
Laborkontrollen
Laborkontrollen sind ein wichtiger Bestandteil der Behandlung, um Sicherheit und Wirksamkeit der Therapie zu gewährleisten und mögliche Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen. Auch bei Anfallsfreiheit und guter Verträglichkeit der Medikamente wird eine jährliche Laboruntersuchung empfohlen. Die Parameter unterscheiden sich je nach eingenommener anfallsupprimierender Medikation.
Blutspiegel (Messung der Medikamentenmenge im Blut):
Bei alten, etablierten Medikamenten (z. B. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin, Valproinsäure) gibt es gute Referenzwerte und Studien. Diese helfen, die richtige Zieldosis zu finden.
Für die „neuen“ anfallssupprimierenden Medikamente fehlen entsprechende Studien für die Bestimmung der Referenzwerte weitgehend.
Die Blutabnahme erfolgt morgens vor der Medikamenteneinnahme. Es wird der Talspiegel gemessen, also der niedrigste Spiegel im Zeitintervall zwischen zwei Dosen.
Blutspiegel können wichtig sein bei der Aufdosierung der anfallssupprimierenden Medikation bei nicht bestehender Anfallsfreiheit oder auch beim Auftreten von Nebenwirkungen.
Andere Laboruntersuchungen:
Weitere Laboruntersuchungen helfen, wichtige Organssysteme zu überwachen auf welche die anfallssupprimierende Medikation einwirken kann.
Generell bei jeder anfallssupprimierenden Medikation ist es empfohlen bei Eindosierung öfters und später bei guter Verträglichkeit in jährlichen Intervallen, folgende Laboruntersuchungen durchzuführen:
Es müssen:
Großes Blutbild
Leberwerte
Nierenwerte
Elektrolyte
Bei vielen anfallssupprimierenden Medikamenten ist es notwendig, zusätzliche Laborparameter zu kontrollieren, wobei diese je nach Medikament unterschiedlich sind:
Vitamine: B- Vitamine, Vitamin D
Alkalische Phosphatase
Ammoniak
und zusätzliche relevante Parameter abhängig von Situation und Bedarf.
Weitere wichtige und ergänzende Informationen zu den anfallssupprimierenden Medikamenten finden Sie in unserem Memorandum „Richtiger Umgang mit Medikamenten“. Das Büchlein erhalten Sie kostenlos bei unserem Verein: www.epinet.bz.it.
Referat von Frau Mag. pharm. Marion Silbernagl Apothekerin Feldthurns
Der zweite Teil des Abends widmete sich den Wechselwirkungen zwischen Medikamenten – einschließlich pflanzlicher Präparate – und der Bedeutung einer ausreichenden Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
Wechselwirkung zwischen Antiepileptika und anderen Medikamenten
Bei der Einnahme von Antiepileptika ist generell Vorsicht geboten, weil viele andere Medikamente deren Wirkung verstärken, abschwächen oder Nebenwirkungen erhöhen können.
Umgekehrt können auch die Antiepileptika die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen, wodurch deren Wirkung verstärkt oder abgeschwächt werden kann. Art und Ausmaß möglicher Wechselwirkungen sind individuell unterschiedlich und hängen unter anderem von Wirkstoff, Dosierung und persönlicher Stoffwechselsituation ab.
Acetylsalicylsäure ist eine häufig verwendete, rezeptfreie Substanz gegen Fieber, Schmerzen und Entzündungen. Eingenommen in Kombination mit Epilepsiemedikamenten können dadurch Komplikationen auftreten.
Bei gleichzeitiger Einnahme mit Valproinsäure kann es zu erhöhten Wirkstoffspiegeln und einem gesteigerten Blutungsrisiko kommen.
Acetylsalicylsäure kann bei gleichzeitiger Einnahme mit Phenytoin dessen freie Wirkstoffkonzentration erhöhen und Nebenwirkungen wie Schwindel und Müdigkeit verursachen
Abschwellende Wirkstoffe oral (gilt nicht als Nasenspray) z.B. Pseudoephedrin-HCl ist ein Erkältungsmittel zur Befreiung der Nase (abschwellend), aber nicht für alle Menschen mit Epilepsie geeignet.
Pseudoephedrin kann die Krampfschwelle senken und so das Risiko für Anfälle erhöhen
Tipp: Es wird empfohlen bereits im Vorfeld mit Arzt oder Apotheker zu sprechen, welche Schmerz- oder Fiebermittel zusammen mit ihren Antiepileptika eingenommen werden dürfen, um Wechselwirkungen zu vermeiden.
Bei den nachfolgenden Medikamentengruppen ist besondere Vorsicht geboten.
Medikamente, die die Krampfschwelle senken und somit das Anfallsrisiko erhöhen: Dazu zählen unter anderem:
bestimmte Antidepressiva
Tramadol
Pseudoephedrin
bestimmte Neuroleptika (z. B. Clozapin)
Blutverdünner Bestimmte Antiepileptika können die Wirkung gerinnungshemmender Medikamente z.B. Phenprocoumon beeinflussen. Dadurch kann sich das Risiko für Blutungen oder Thrombosen verändern
Antibiotika und antivirale Medikamente
Vor der Einnahme von Antibiotika oder antiviralen Medikamenten sollte stets geprüft werden, ob Wechselwirkungen mit dem Antiepileptikum bestehen.
Risiko: den Spiegel von Antiepileptika verändern; Nebenwirkungen verstärken
Protonenpumpenhemmer („Säureblocker“)
Beispiel: Omeprazol, Pantoprazol
Risiko: Können den Stoffwechsel oder die Aufnahme einzelner Antiepileptika beeinflussen
Antiemetika
Metoclopramid ist ein Wirkstoff gegen Übelkeit und Erbrechen. Es kann das zentrale Nervensystem beeinflussen und das Risiko von Krampfanfällen erhöhen.
Hormonelle Verhütungsmittel
„Pille“
Risiko: Einige Antiepileptika (z. B. Carbamazepin, Phenytoin) können die Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmittel vermindern
MERKE:
Viele klassische Antiepileptika haben zahlreiche Wechselwirkungen.
Bei einem Medikamentenkauf stets nachfragen. Den Apotheker stets über die eigene Epilepsie und die Einnahme von anfallshemmenden Medikamenten in Kenntnis setzen. Er kennt die Wechselwirkungen und kann das geeignete Medikament empfehlen
Wechselwirkungen von pflanzlichen Präparaten und Medikamenten
Auch bei der Einnahme von pflanzlichen Präparaten und Nahrungsergänzungsmittel ist Vorsicht geboten. Es kann zu Wechselwirkungen kommen. Besonders relevant sind unter anderem:
Johanniskraut: kann den Abbau bestimmter Antiepileptika beschleunigen
Grapefruit: Grapefruit kann den Abbau bestimmter Arzneimittel hemmen und dadurch den Wirkstoffspiegel erhöhen
Pfefferminze: Für Pfefferminze sind mögliche Wechselwirkungen beschrieben, insbesondere bei hochdosierten Präparaten
Unsere Empfehlung:
Tragen Sie immer einen aktuellen Medikamentenplan bei sich, damit Sie ihn bei Bedarf dem Apotheker oder einem behandelnden Arzt, der Ihre Medikation noch nicht kennt, zeigen können. Dies trägt wesentlich zur Sicherheit Ihrer Therapie bei und hilft, unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden.
Die Bedeutung von Mikronährstoffen
Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind essenzielle Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung. Sie erfüllen zahlreiche wichtige Funktionen im Stoffwechsel und tragen zur normalen Funktion verschiedener Körpersysteme bei.
Eine unzureichende Versorgung kann unterschiedliche Ursachen haben:
Gründe dafür sind:
Unausgewogene Ernährung (z. B. durch verarbeitete Lebensmittel)
Unreif geerntetes Obst und Gemüse mit geringerem Vitamingehalt
Erhöhter Bedarf (z. B. bei Stress, Sport, Schwangerschaft oder im Alter)
Eingeschränkte Aufnahme z.B. bei bestimmten Erkrankungen oder Arzneimitteltherapien
Nahrungsergänzungsmittel können in bestimmten Situationen sinnvoll sein, ersetzen jedoch keine ausgewogene Ernährung.. Sie helfen, Defizite zu vermeiden und die normale Funktion von Stoffwechsel, Immunsystem und Energiehaushalt zu unterstützen – ersetzen aber keine ausgewogene Ernährung.
Antiepileptika können den Stoffwechsel bestimmter Mikronährstoffe beeinflussen und dadurch das Risiko eines Mangels erhöhen Bsp. B-Vitamine, Vitamin D
Magnesium und Vitamin D
Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion sowie zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.
Es ist außerdem an zahlreichen enzymatischen Prozessen beteiligt.
Ohne ausreichend Magnesium kann Vitamin D im Körper nicht optimal wirken.
Man sollte täglich etwa 300–400 mg elementares Magnesium aufnehmen, um den Bedarf des Körpers zu decken.
Magnesium gibt es in verschiedenen Verbindungen (Salzen), die unterschiedlich wirken und aufgenommen werden:
Bsp.: Magnesiumbisglycinat: Wird besonders gut aufgenommen, sehr gute Verträglichkeit.
! Magnesium kann die Aufnahme bestimmter Antiepileptika beeinflussen, deshalb nicht gemeinsam einnehmen, empfohlen im Abstand von mind. 2 Stunden
Vitamin D
Trägt zur Erhaltung normaler Knochen sowie zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
Die körpereigene Bildung erfolgt hauptsächlich durch Sonnenlicht.
In den Wintermonaten kann die Versorgung eingeschränkt sein.
Eine Supplementierung sollte idealerweise anhand individueller Bedürfnisse bzw. Laborwerte erfolgen
Vitamin K
Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei und es spielt eine wichtige Rolle bei der Knochengesundheit.
Bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Arzneimittel, insbesondere gerinnungshemmender Medikamente, sollte eine zusätzliche Einnahme vitamin-K-haltiger Präparate immer ärztlich abgeklärt werden.
B-Vitamine
B-Vitamine übernehmen wichtige Funktionen im Energiestoffwechsel sowie im Nervensystem.Immer als B-Komplex empfohlen
Wichtig: Bei Vitamin B9 auf die Dosierung achten und nicht zu hoch einnehmen!
Omega 3 Fettsäuren
Omega-3 sind essenzielle Fettsäuren, die über die Nahrung aufgenommen werden müssen.
Wirken überwiegend entzündungshemmend und tragen unter anderem zur normalen Herzfunktion bei. DHA trägt zudem zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und Sehkraft bei.
Entscheidend für die Gesundheit ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren: Optimal liegt es bei etwa 1:1 bis 4:1. Heute wird meist deutlich zu viel Omega-6 aufgenommen.
EPA + DHA sind enthalten in:
Fettem Fisch (z. B. Lachs, Makrele, Sardinen) ! Schwermetall- und Mikroplastikbelastung
Chiasamen
Walnüssen
Es gibt auch Omega-3-Nahrungsergänzungsmittel zum Einnehmen (z. B. Fischöl- oder Algenöl-Kapseln). Am besten lässt man sich dazu von einem Apotheker beraten, um die passende Dosierung und Qualität zu wählen.
Zusammenfassend:
Nur wenn der Körper mit all seinen Nährstoffen versorgt ist, kann er gut funktionieren. Eine gute Eigenverantwortung für eine ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung, ausreichenden Schlaf, gute Therapietreue (Compliance) und regelmäßige Gesundheitschecks ist daher entscheidend, um Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit langfristig zu erhalten.
Die genannten Informationen dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle medizinische oder pharmazeutische Beratung. Änderungen oder das Absetzen von Medikamenten dürfen nur nach Rücksprache mit Arzt oder Apotheker erfolgen.



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