Vortrag Bozen

03.06.2010
Vortragsabend über Epilepsie füllt Josef-Saal in Bozen





Zahlreiche Interessierte folgten am Donnerstag, 3. Juni 2010 der Einladung von EPINET ins Kolpinghaus nach Bozen. Die ehrenamtliche Vereinigung EPINET hat sich zum Ziel gesetzt, Informationen rund um die Erkrankung Epilepsie für Betroffene und Angehörige, aber auch für die Allgemeinheit bereitzustellen, um Vorurteile abzubauen.





Der Meraner Neurologe und Präsident von EPINET Dr. Harald Ausserer erläuterte in seinem Vortrag mit dem Titel "Epilepsie - Heilung durch Operation?" die neuesten Behandlungsmethoden. Im nachfolgenden Vortrag ging Dr. Lucio Parmeggiani vom Krankenhaus Bozen auf die Besonderheiten bei Epilepsie im Kindesalter ein. Dabei legte der Referent auf das richtige Verhalten im Falle eines epileptischen Anfalles bei Kindern besonderen Wert. Die Sozialpädagogin Dr.in Karin Ohrwalder sprach über die Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Anfällen im Erwachsenenalter und beleuchtete im Anschluss die sozialen Aspekte bei Epilepsie. Ein Großteil der Menschen mit Epilepsie leidet unter der sozialen Ausgrenzung mehr, als durch die Anfälle selbst.





Ein weiteres Anliegen von EPINET ist es, konkrete Hilfestellung bei der Gründung von Selbsthilfegruppen in den verschiedenen Landesteilen zu leisten. Dr.in Julia Kaufmann von der Dienststelle für Selbsthilfe Bozen erläuterte die Voraussetzungen hierzu. Hermine Schwienbacher schilderte lebhaft ihre Erfahrungen als Leiterin der Selbsthilfegruppe Epilepsie Burggrafenamt. Es ist die mit 17 TeilnehmenerInnen bisher teilnehmerstärkste Gruppe in Südtirol. An ihrer Seite wirkte Zita Kofler am Aufbau der Gruppe mit. Auf sehr persönliche Art drückte Claudia Schgaguler als Mitglied ihre Freude darüber aus, dass es Selbsthilfegruppen für Menschen mit Epilepsie nun auch in Südtirol gibt. Vor kurzem startete in Zusammenarbeit mit der Urania Meran ausserdem das Projekt "Nordic walking mit Epilepsie".


EPINET stieß mit dem Vorschlag, auch im Raum Bozen eine Gruppe zu starten auf reges Interesse im Publikum. Ganz besonders freuten sich der Präsident und die Vorstandsmitglieder über die Bereitschaft von Frau Gerlinde Larch, die Leitung der zukünftigen Selbsthilfegruppe in Bozen zu übernehmen.


Dankesworte gingen schließlich auch an Dr.in Martina Pastore und Dr. Alberto Clò für die gewandte Simultanübersetzung und an die Mitgründerin Astrid Pichler, die auf charmante Art als Moderatorin durch den Abend führte. Die Landtagsabgeordnete Dr.in Veronika Stirner Brantsch musste ihre Teilnahme leider kurzfristig absagen.


EPINET wird die Veranstaltungsreihe im Herbst mit einem Vortragsabend in Brixen fortsetzen.
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